Gottfried Michael Rinner
beschäftigt sich seit seinem 13. Lebensjahr mit Entspannungs- und Meditationstechniken vieler Kulturen.
Ende der 80iger Jahre absolvierte er nebenberuflich eine zweijährige kosmologische Ausbildung an einer Privatakademie in der Schweiz. Das erste Jahr endete mit einer Abschlußwoche in Ägypten (Kairo), wobei u.a. das Diplomarbeitsthema vorgetragen, sowie die schriftliche Prüfung abgelegt wurde. Im zweiten Jahr folgte eine praktische Assistenztätigkeit im Seminarbereich der Akademie, sowie die Ausarbeitung seiner Diplomarbeit.
Nach Diplomabschluss war er noch weitere fünf Jahre als Betreuer der Akademie in Österreich, ebenfalls nebenberuflich, tätig.
Seit 1996 studiert er die chinesische Form der Meditation in Bewegung - bei uns bekannt geworden als "Tai Chi" (bzw. "Taiji").
Mit Fortschritt der Übungen und regelmäßigem Training gehörten auch seine Rückenschmerzen (Bandscheibenprobleme) der Vergangenheit an. Tai Chi (Chuan) wird von ihm als Ursprung jeder fernöstlichen Kampfsportart angesehen.
Gottfried Michael Rinner praktiziert nun seit 15 Jahren die "innere Kampfkunst" - kurz: Tai Chi. Er ist Gründungsmitglied des Tai Chi Gung - Landessportverein in Salzburg. Seine Erfahrungen, Lehrmethoden und Übungsanleitungen, sowie verschiedene Lehrgänge wurden bereits bei der Fortbildung von Sportwissenschaftern des ASKÖ-Sportdachverbandes in Salzburg ("Rückenfit-Trainer"), im Rahmen von Projekten, wie z.B. "Fit fürs Leben Gesundheitstage - 50plus" oder des betrieblich von der Firma Palfinger unterstützten Mitarbeiterlehrganges "Stress.Fit - Aktiv gesund im Betrieb", mit Begeisterung aufgenommen.
Mitglieder und Kursteilnehmer sind sich einig - O-Ton: "Er schafft es immer wieder komplizierte Trainingsschritte und Übungen, für den Anfänger als auch Fortgeschrittenen, klar und verständlich rüberzubringen."
Jene Bewegungskunst wird vom gleichnamigen Verein als Königsweg einer ganzheitlichen Sportart, TAI CHI GUNG, unabhängig von chinesischer Familientradition, dem westlichen Menschen neu zugänglich gemacht.
"TAI CHI GUNG in Hochform ist pure Konzentration, Körperbeherrschung und Ausüben einer fernöstlichen Bewegungskunst — eine Meisterschaft, welche täglich aufs Neue bis zur selbstbestimmten Perfektion errungen wird."
Co-Trainer (in Ausbildung)
Iréne-Katrin Hollaus entdeckte im Alter von 12 Jahren ihre Begeisterung für fernöstliche Kampfsportarten. Da ihr das Training von Tai Chi (Chuan) damals aber doch "ein bisschen zu langsam" und "eher für alte Leute" erschien, wandte sie sich dem (Shotokan-) Karate zu.
Mit viel Enthusiasmus trainierte sie nun regelmäßig - an zwei Abenden die Woche - im Verein und übte zwischendurch zu Hause auch immer wieder Kihon (Grundschule) und Kata (Bewegungsfolgen vergleichbar mit "Solo-Form[en]" des Taiji).
Mit zunehmendem Alter und Reife wuchs auch das Interesse an den "Hintergründen der Lehre", der Philosophie des Karate, sowie deren tatsächlicher Anwendung in der Praxis.
Daher wechselte sie nach zwei Jahren den Verein und trainierte fortan bei einem Shotokan-Verein in Salzburg unter der Ägide eines japanischen Sensei (chinesisch: Sifu), welcher seine Schwerpunkte nicht nur in der präzisen Ausführung von Techniken und Anleitungen sieht, sondern gleichermaßen in der Förderung und Ausbildung "innerer Werte" (Respekt und Achtung des anderen, Toleranz, Höflichkeit, Mut und Ehrlichkeit).
Dort erreichte sie im Laufe der folgenden drei Jahren den "grünen Gurt" (d.h. "vierte Leistungsstufe") in Karate. Daneben vertiefte sie sich anhand von (externer) Literatur auch in die Theorie und Hintergründe. So stellte sie schließlich auch fest, dass die Ursprünge des Karate zwar in Okinawa lagen, aber manche Lehrmeister auf die Einflüsse des chinesischen Wushu - insbesondere des Tai Chi (Chuan) - verweisen. Einige führen dies sogar als tatsächlichen Ursprung und "Import aus China" an. Iréne-Katrin Hollaus kannte zwar die Ähnlichkeiten zwischen Kata und "Form" (des Tai Chi Chuan), konnte sich bis 2009 aber aufgrund der völlig unterschiedlichen Trainingsformen ("hart und schnell" gegenüber "weich und langsam") weder die "Anwendung im Ernstfall" (Selbstverteidigung) noch die Effektivität in der Anwendung und Praxis von Tai Chi vorstellen.
Dennoch entschloss sie sich im Januar 2009 nun auch im Training des Tai Chi Gung - Landessportverein regelmäßig teilzunehmen. Da immer zu den Schulferien das Karate-Training weniger oft angeboten wurde, verlagerte sich die Trainingsintensität mehr auf Tai Chi Gung.
Nach Monaten des Trainings stellte sie schließlich gegen Jahresende fest, dass sie beim Karatetraining in Kihon und Kumite (Zweikampftraining) immer schneller wurde - obwohl sie ja mehr Tai Chi als Karate trainierte!
Dies gipfelte schließlich bei einem Karate-Lehrgang unter Anleitung des japanischen Sensei darin, dass dieser sie (als "Grüngurt" im Partnertraining mit einem "Violettgurt" - also jemanden zwei "Leistungsklassen" höher) bat: "Bitte mache deine Techniken langsamer, sonst kommen deine Partner gar nicht mehr mit"!
Als Iréne-Katrin Anfang 2010 aus Zeitgründen (Schulbesuch und Lernpensum) sich für das Training einer Kampfkunst entscheiden musste, war der Entschluss für sie zwar aus freundschaftlichen Beweggründen schmerzlich, dennoch eindeutig klar: Tai Chi Gung - Denn: Sie will Meisterin(!) werden!
Mit ihrem Einsatz und Fleiß - Sie hat in den vergangenen zwei Jahren kaum eine Trainingsmöglichkeit ausgelassen und engagiert sich aktiv im Verein - wird ihr dies auch recht bald gelingen.



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